Allgemeine Geschäftsbedingungen

Gel­tungs­be­reich

1. Die­se Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten für Ver­trä­ge über die miet­wei­se Über­las­sung von Hotel­zim­mern zur Beher­ber­gung, sowie alle für den Kun­den erbrach­ten wei­te­ren Leis­tun­gen und Lie­fe­run­gen des Hotels.
2. Die Unter- oder Wei­ter­ver­mie­tung der über­las­se­nen Zim­mer sowie deren Nut­zung zu ande­ren als Beher­ber­gungs­zwe­cken bedür­fen der vor­he­ri­gen schrift­li­chen Zustim­mung des Hotels.
3. Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den fin­den nur Anwen­dung, wenn dies vor­her ver­ein­bart wur­de.
4. Unse­re Daten­schutz­be­stim­mun­gen, ein­zu­se­hen im <a href=„http://hotel-prinz.de/impressum/“>Impressum</a>, sind Teil unse­rer all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen.

Ver­trags­ab­schluß, -part­ner, -haf­tung; Ver­jäh­rung

1. Der Ver­trag kommt durch die Annah­me des Antrags des Kun­den durch das Hotel zustan­de. Dem Hotel steht es frei, die Zim­mer­bu­chung schrift­lich zu bestä­ti­gen.
2. Ver­trags­part­ner sind das Hotel und der Kun­de. Hat ein Drit­ter für den Kun­den bestellt, haf­tet er dem Hotel gegen­über zusam­men mit dem Kun­den als Gesamt­schuld­ner für alle Ver­pflich­tun­gen aus dem Hotel­auf­nah­me­ver­trag, sofern dem Hotel eine ent­spre­chen­de
Erklä­rung des Drit­ten vor­liegt.
3. Das Hotel haf­tet für sei­ne Ver­pflich­tun­gen aus dem Ver­trag. Im nicht leis­tungs­ty­pi­schen Bereich ist die Haf­tung auf Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit des Hotels beschränkt.
4. Die Ver­jäh­rungs­frist beträgt für alle Ansprü­che des Kun­den 6 Mona­te.
5. Die­se Haf­tungs­be­schrän­kung und kur­ze Ver­jäh­rungs­frist gel­ten zuguns­ten des Hotels auch bei Ver­let­zung von Ver­pflich­tun­gen bei der Ver­trags­an­bah­nung und posi­ti­ver Ver­trags­ver­let­zung.

Leis­tun­gen, Prei­se, Zah­lung, Auf­rech­nung

1. Das Hotel ist ver­pflich­tet, die vom Kun­den gebuch­ten Zim­mer bereit­zu­hal­ten und die ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen zu erbrin­gen.
2. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die für die Zim­mer­über­las­sung und die von ihm in Anspruch genom­me­nen wei­te­ren Leis­tun­gen gel­ten­den bzw. ver­ein­bar­ten Prei­se des Hotels zu zah­len. Dies gilt auch für vom Kun­den ver­an­laß­te Leis­tun­gen und Aus­la­gen des Hotels an Drit­te.
3. Die ver­ein­bar­ten Prei­se schlie­ßen die jewei­li­ge gesetz­li­che Mehr­wert­steu­er ein. Über­schrei­tet der Zeit­raum zwi­schen Ver­trags­ab­schluß und Ver­trags­er­fül­lung 4 Mona­te und erhöht sich der vom Hotel all­ge­mein für der­ar­ti­ge Leis­tun­gen berech­ne­te Preis, so kann die­ses den ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Preis ange­mes­sen, höchs­tens jedoch um 10%, anhe­ben.
4. Die Prei­se kön­nen vom Hotel fer­ner geän­dert wer­den, wenn der Kun­de nach­träg­lich Ände­run­gen der Anzahl der gebuch­ten Zim­mer, der Leis­tung des Hotels oder der Auf­ent­halts­dau­er der Gäs­te wünscht und das Hotel dem zustimmt.
5. Rech­nun­gen des Hotels ohne Fäl­lig­keits­da­tum sind bin­nen 10 Tagen ab Zugang der Rech­nung ohne Abzug zahl­bar. Das Hotel ist berech­tigt, auf­ge­lau­fe­ne For­de­run­gen jeder­zeit fäl­lig zu stel­len und unver­züg­li­che Zah­lung zu ver­lan­gen. Bei Zah­lungs­ver­zug ist das Hotel berech­tigt, Zin­sen in Höhe von 5% über dem jewei­li­gen Basis­zins­satz zu berech­nen. Dem Kun­den bleibt der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren, dem Hotel der eines höhe­ren Scha­dens vor­be­hal­ten.
6. Das Hotel ist berech­tigt, bei Ver­trags­schluß oder danach, unter Berück­sich­ti­gung der recht­li­chen Bestim­mun­gen für Pau­schal­rei­sen eine ange­mes­se­ne Vor­aus­zah­lung oder Sicher­heits­leis­tung zu ver­lan­gen. Die Höhe der Vor­aus­zah­lung und die Zah­lungs­ter­mi­ne kön­nen im Ver­trag schrift­lich ver­ein­bart wer­den.
7. Der Kun­de kann nur mit einer unstrei­ti­gen oder rechts­kräf­ti­gen For­de­rung gegen­über einer For­de­rung des Hotels auf­rech­nen oder min­dern.

Rück­tritt des Kun­den (Abbe­stel­lung, Stor­nie­rung)

1. Ein Rück­tritt des Kun­den von dem mit dem Hotel geschlos­se­nen Ver­trag bedarf der schrift­li­chen oder tele­fo­ni­schen Zustim­mung des Hotels unter der Ver­ga­be einer Sto­nie­rungs­num­mer. Erfolgt die­se nicht, so ist der ver­ein­bar­te Preis aus dem Ver­trag auch dann zu zah­len, wenn der Kun­de ver­trag­li­che Leis­tun­gen nicht in Anspruch nimmt. Dies gilt nicht in Fäl­len des Leis­tungs­ver­zu­ges des Hotels oder einer von ihm zu ver­tre­ten­den Unmög­lich­keit der Leis­tungs­er­brin­gung.
2. Sofern zwi­schen dem Hotel und dem Kun­den ein Ter­min zum Rück­tritt vom Ver­trag schrift­lich ver­ein­bart wur­de, kann der Kun­de bis dahin vom Ver­trag zurück­tre­ten, ohne Zah­lungs- oder Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Hotels aus­zu­lö­sen. Das Rück­tritts­recht des Kun­den erlischt, wenn er nicht bis zum ver­ein­bar­ten Ter­min sein Recht zum Rück­tritt schrift­lich gegen­über dem Hotel aus­übt, sofern nicht ein Fall des Leis­tungs­ver­zu­ges des Hotels oder eine von ihm zu ver­tre­ten­de Unmög­lich­keit der Leis­tungs­er­brin­gung vor­liegt.
3. Bei vom Kun­den nicht in Anspruch genom­me­nen Zim­mern hat das Hotel die Ein­nah­men aus ander­wei­ti­ger Ver­mie­tung der Zim­mer sowie die ein­ge­spar­ten Auf­wen­dun­gen anzu­rech­nen.
4. Dem Hotel steht es frei, den ihm ent­ste­hen­den und vom Kun­den zu erset­zen­den Scha­den zu pau­scha­lie­ren. Der Kun­de ist dann ver­pflich­tet, 80% des ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Prei­ses für Über­nach­tung mit oder ohne Früh­stück, 70% für Halb­pen­si­ons- und 60% für Voll­pen­si­ons­ar­ran­ge­ments zu zah­len. Dem Kun­den steht der Nach­weis frei, daß kein Scha­den ent­stan­den oder der dem
Hotel ent­stan­de­ne Scha­den nied­ri­ger als die gefor­der­te Pau­scha­le ist.

Rück­tritt des Hotels

1. Sofern ein Rück­tritts­recht des Kun­den inner­halb einer bestimm­ten Frist schrift­lich ver­ein­bart wur­de, ist das Hotel in die­sem Zeit­raum sei­ner­seits berech­tigt, vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten, wenn Anfra­gen ande­rer Kun­den nach den ver­trag­lich gebuch­ten Zim­mern vor­lie­gen und der Kun­de auf Rück­fra­ge des Hotels auf sein Recht zum Rück­tritt nicht ver­zich­tet.
2. Wird eine ver­ein­bar­te Vor­aus­zah­lung auch nach Ver­strei­chen einer vom Hotel gesetz­ten ange­mes­se­nen Nach­frist mit Ableh­nungs­an­dro­hung nicht geleis­tet, so ist das Hotel eben­falls zum Rück­tritt vom Ver­trag berech­tigt.
3. Fer­ner ist das Hotel berech­tigt, aus sach­lich gerecht­fer­tig­tem Grund vom Ver­trag außer­or­dent­lich zurück­zu­tre­ten, bei­spiels­wei­se falls
– höhe­re Gewalt oder ande­re vom Hotel nicht zu ver­tre­ten­de Umstän­de die Erfül­lung des Ver­tra­ges unmög­lich machen;
– Zim­mer unter irre­füh­ren­der oder fal­scher Anga­be wesent­li­cher Tat­sa­chen, z.B. in der Per­son des Kun­den oder des Zwecks, gebucht wer­den;
– das Hotel begrün­de­ten Anlaß zu der Annah­me hat, daß die Inan­spruch­nah­me der Hotel­leis­tung den rei­bungs­lo­sen Geschäfts­be­trieb, die Sicher­heit oder das Anse­hen des Hotels in der Öffent­lich­keit gefähr­den kann, ohne daß dies dem Herr­schafts-
bzw. Orga­ni­sa­ti­ons­be­reich des Hotels zuzu­rech­nen ist.
– ein Ver­stoß gegen oben Gel­tungs­be­reich Absatz 2 vor­liegt.
4. Das Hotel hat den Kun­den von der Aus­übung des Rück­tritts­rechts unver­züg­lich in Kennt­nis zu set­zen.
5. Bei berech­tig­tem Rück­tritt des Hotels ent­steht kein Anspruch des Kun­den auf Scha­dens­er­satz.

Zim­mer­be­reit­stel­lung, -über­ga­be und -rück­ga­be:

1. Der Kun­de erwirbt kei­nen Anspruch auf die Bereit­stel­lung bestimm­ter Zim­mer.
2. Gebuch­te Zim­mer ste­hen dem Kun­den ab 14.00 Uhr des ver­ein­bar­ten Anrei­se­ta­ges zur Ver­fü­gung. Falls vor die­sen Zeit­punkt Zim­mer zur Ver­fü­gung ste­hen, erhält der Kund sie selbst­ver­ständ­lich. Der Kun­de hat jedoch kei­nen Anspruch auf frü­he­re Bereit­stel­lung.
3. Am ver­ein­bar­ten Abrei­se­tag sind die Zim­mer dem Hotel spä­tes­tens um 12.00 Uhr geräumt zur Ver­fü­gung zu stel­len. Danach kann das Hotel über den ihm dadurch ent­ste­hen­den Scha­den hin­aus für die zusätz­li­che Nut­zung des Zim­mers bis 18.00 Uhr 50% des vol­len Logis­prei­ses (Lis­ten­prei­ses) in Rech­nung stel­len, ab 18.00 Uhr 100%. Dem Kun­den steht es frei, dem Hotel nach­zu­wei­sen, daß die­sem kein oder ein wesent­lich nied­ri­ge­rer Scha­den ent­stan­den ist. Ist das Hotel aus­ge­bucht und das Zim­mer bis 14:00 nicht geräumt, steht es dem Hotel frei es selbst zu räu­men, unter Berück­sich­ti­gung größ­ter Sorg­falt mit den ein­ge­brach­ten Sachen des Kun­den.

Haf­tung des Hotels:

1. Das Hotel haf­tet für die Sorg­falt eines ordent­li­chen Kauf­manns. Die­se Haf­tung ist im nicht leis­tungs­ty­pi­schen Bereich, jedoch beschränkt auf Leis­tungs­män­gel, Schä­den, Fol­ge­schä­den oder Stö­run­gen, die auf Vor­satz oder gro­be Fahr­läs­sig­keit des Hotels zurück­zu­füh­ren sind. Soll­ten Stö­run­gen oder Män­gel an den Leis­tun­gen des Hotels auf­tre­ten, wird das Hotel bei Kennt­nis oder auf unver­züg­li­che Rüge des Kun­den bemüht sein, für Abhil­fe zu sor­gen. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, das ihm Zumut­ba­re bei­zu­tra­gen, um die Stö­rung zu behe­ben und einen mög­li­chen Scha­den gering zu hal­ten. 2. Für ein­ge­brach­te Sachen haf­tet das Hotel dem Kun­den nach den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen, das ist bis zum Hun­dert­fa­chen des Zim­mer­prei­ses, höchs­tens EUR 3.500,—, sowie für Geld und Wert­ge­gen­stän­de bis zu EUR 800,—. Geld und Wert­ge­gen­stän­de kön­nen bis zu einem Höchst­wert von EUR 3000,– im Hotel­safe auf­be­wahrt wer­den. Das Hotel emp­fiehlt, von die­ser Mög­lich­keit Gebrauch zu machen. Die Haf­tungs­an­sprü­che erlö­schen, wenn nicht der Kun­de unver­züg­lich nach Erlan­gen der Kennt­nis von Ver­lust, Zer­stö­rung oder Beschä­di­gung unver­züg­lich dem Hotel Anzei­ge macht (§ 703 BGB).
3. Für die unbe­schränk­te Haf­tung des Hotels gel­ten die gesetz­li­chen Bestim­mun­gen.
4. Soweit dem Kun­den ein Stell­platz in der Hotel­ga­ra­ge oder auf einem Hotel­park­platz, auch gegen Ent­gelt, zur Ver­fü­gung gestellt wird, kommt dadurch kein Ver­wah­rungs­ver­trag zustan­de. Bei Abhan­den­kom­men oder Beschä­di­gung auf dem Hotel­grund­stück
abge­stell­ter oder ran­gier­ter Kraft­fahr­zeu­ge und deren Inhal­te haf­tet das Hotel nicht, außer bei Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit. Dies gilt auch für Erfül­lungs­ge­hil­fen des Hotels.
5. Weck­auf­trä­ge wer­den vom Hotel mit größ­ter Sorg­falt aus­ge­führt. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che, außer wegen gro­ber Fahr­läs­sig­keit oder Vor­satz, sind aus­ge­schlos­sen.
6. Nach­rich­ten, Post und Waren­sen­dun­gen für die Gäs­te wer­den mit Sorg­falt behan­delt. Das Hotel über­nimmt die Zustel­lung, Auf­be­wah­rung und – auf Wunsch – gegen Ent­gelt die Nach­sen­dung der­sel­ben. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che, außer wegen gro­ber Fahr­läs­sig­keit oder Vor­satz, sind aus­ge­schlos­sen.

Schluß­be­stim­mun­gen:

1. Ände­run­gen oder Ergän­zun­gen des Ver­trags, der Antrags­an­nah­me oder die­ser Geschäfts­be­din­gun­gen für die Hotel­auf­nah­me sol­len schrift­lich erfol­gen. Ein­sei­ti­ge Ände­run­gen oder Ergän­zun­gen durch den Kun­den sind unwirk­sam.
2. Erfül­lungs- und Zah­lungs­ort ist der Sitz des Hotels.
3. Aus­schließ­li­cher Gerichts­stand – auch für Scheck- und Wech­sel­strei­tig­kei­ten – ist im kauf­män­ni­schen Ver­kehr der Sitz des Hotels. Sofern ein Ver­trags­part­ner die Vor­aus­set­zung des § 38 Absatz 1 ZPO erfüllt und kei­nen all­ge­mei­nen Gerichts­stand im Inland
hat, gilt als Gerichts­stand der Sitz des Hotels.
4. Es gilt deut­sches Recht.
5. Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen für die Hotel­auf­nah­me unwirk­sam oder nich­tig sein oder wer­den, so wird dadurch die Wirk­sam­keit der übri­gen Bestim­mun­gen nicht berührt. Im übri­gen gel­ten die gesetz­li­chen
Vor­schrif­ten.